Treppauf, treppab


Um bestehende Höhenunterschiede im Garten zu überwinden oder künstliche zu schaffen – das bringt Abwechslung und einen Perspektivenwechsel – benötigen Sie Treppen.
Wie viele Stufen man braucht, hängt von der zu überwindenden Höhe ab und berechnet sich nach der durchschnittlichen Schrittlänge eines Menschen von 65 cm (2 x Stufenhöhe + 1 x Stufentiefe = 65 cm). Im Gartenbereich sind Stufen mit einer Höhe von 12-15 cm und einer Auftrittsfläche (Tiefe) von 33-40 cm bequem und sicher zu begehen. Die Breite richtet sich nach der Wegbreite und sollte 100 cm nicht unterschreiten.

Wege und Treppen sollten aus einem Guss und optisch verbunden sein. Deshalb ergibt sich die Materialwahl meist durch den angrenzenden Wegebelag (Natur-, Beton- oder Klinkerstein, Holz, Rindenmulch etc.).
Von der Bauweise unterscheidet man folgendes:

Blockstufen, z.B. aus Holz, Beton oder Stein, sind aus einem Stück gefertigt, wirken massiv und sind äußerst stabil.

Zusammengesetzte Stufen können entweder Legstufen oder Stellstufen sein. Erstere bestehen aus zwei Teilen desselben Materials, dem Unterlegstein und der meist etwas darüber hinausragenden Auftrittsplatte. Solche Treppen haben eine ansprechende, leichte Anmutung.

Bei Stellstufen wird das Stufenelement senkrecht gestellt. Hierfür werden z.B. gesägte Natursteinplatten oder Betonkantensteine verwendet. Das Material des Wegs lässt sich einfach in der Auftrittsfläche fortführen.

Eine beliebte Kombination für Nebenwege sind auch Stellstufen aus Rundhölzern, die die Kante für die Auftrittsflächen aus Rindenmulch oder Kies bilden.

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