Eine Holzbrücke selber bauen


Holzbrücken laden zum Schwelgen ein

Wer seinen Garten mit etwas besonderem aufwerten möchte, kann dies auf ganz außergewöhnliche Weise mit einer Holzbrücke erreichen. Denn weit über den eigentlichen Nutzwert hinaus gestalten Sie Ihren Garten, geben ihm ein optisches Highlight und schaffen sich selbst die Möglichkeit, mit allen Sinnen durch Ihren Garten zu schweifen.

Wer sich Planung und Selbstbau der eigenen Brücke nicht zutraut, kann auf Fertigteile und Bausätze zurückgreifen, die es in Standardmaßen gibt. Natürlich können Sie auch einen Fachbetrieb beauftragen, bei Ihnen Maß zu nehmen und eine Holzbrücke nach Ihren Vorstellungen zu fertigen. Ihnen bleibt dann noch die Anlage der Fundamente und die Aufstellung der Brücke vor Ort.

Am dauerhaftesten sind Fundamente aus Beton. In diese wird dann die fertige Konstruktion mit Hilfe von speziellen Dübeln so befestigt, dass das Holz nicht nass steht und alles sehr fest ist. So ist Ihre Brücke sicher und das druckimprägnierte Holz bereitet Ihnen lange Freude.

Ein einfaches Prinzip gut umgesetzt

Die eigentliche Form Ihrer Holzbrücke wird in erster Linie davon bestimmt, welche optische Wirkung Sie erzielen möchten und wie gut Ihre handwerklichen Fähigkeiten sind. So ist von einem einfachen, glatten und mit Brettern beplankten Steg über eine geschwungene und gebogene Brücke bis hin zu einem überdachten pavillonartigen Gebilde alles möglich.

Dabei muss eine Holzbrücke nicht immer nur einen Teich oder einen Bachlauf überspannen, sondern kann auch wirkungsvoll verschiedene Gartenbereiche miteinander verbinden oder zum Beispiel von der Terrasse in den Garten leiten. Auch in Gärten, die Höhenunterschiede aufweisen, können Sie mit einer Holzbrücke schöne Effekte gestalten.

Das Grundprinzip einer solchen Holzbrücke ist im Prinzip immer das Gleiche. Zwei Holzbalken, die den zu überbrückenden Bereich überspannen, tragen die Planken, die darauf quer genagelt oder dauerhafter geschraubt werden. Die Balken können dabei gerade sein oder geschwungen, wobei man hierfür entweder aus dicken Tafeln den entsprechenden Bogen ausschneidet oder auch die Balken in Winkeln geschnitten aneinander fügt. Bei höheren Lagen und sehr breiten Übergängen sind zusätzliche Stützen notwendig, die die Balken aufnehmen. Solche Stützen können aber auch rein dekorative Funktionen haben und lassen eine solche Brücke sehr viel hochwertiger aussehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Stützen aus Beton, Metall oder Holz sind. Achten Sie nur darauf, dass sie bei Bedarf gut gegen Wasser geschützt sind.

Achten Sie beim Anschrauben der Planken darauf, dass alle Abstände gleichmäßig sind. Dabei haben sich Abstandshölzchen bewährt. Zum Schluss noch ein Geländer aus Holz, Metall oder Tauen montiert und schon steht der ersten Überquerung nichts mehr im Weg.

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