Experiment: Gemüsegarten


Dass das Gemüse aus dem eigenen Garten besonders gut schmeckt, ist kein Geheimnis. Doch auch die wachsende Nachfrage nach biologisch angebauten Produkten trägt dazu bei, dass immer mehr Grundstückbesitzer eigenes Gemüse in ihrem Garten anpflanzen.

Womit nur soll man anfangen?

Der Gemüseanbau ist ein Teil des Gärtnerns, der ein wenig Übung und Erfahrung verlangt. Dazu kommt ein großes Angebot an Sorten, dass gerade für Neukunden oft unübersichtlich erscheint. Wichtig hierbei ist darauf zu achten, welche Gemüsesorten pflegeintensiv sind und gewisse Vorkenntnisse bedingen, und welche sich für die ersten Gehversuche eignen. Generell sollte man sich bei einem Experten über Standortbedingungen und mögliche Schädlinge erkundigen.

Welches Gemüse eignet sich für Anfänger?

Ein Gemüse, welches kaum in einem Garten fehlt, ist die Tomate. Beherzigt man ein paar Regeln, kann man sich auf eine lange Ernte freuen – und wer jemals eine Tomate aus eigenem Anbau gegessen hat, erkennt den Unterschied sofort. Den geringsten Aufwand bedingen die Jungpflanzen, die ab April in zahlreichen Baumärkten und Gartencenter angeboten werden. Will man hingegen selbst aussäen, kann bereits im Februar das Experiment „Gemüsegarten“ gestartet werden. Voraussetzung dafür ist ein beheizter Raum mit ausreichender Sonneneinstrahlung. Kräftige Tomatenpflanzen können in etwa 8-10 Wochen gezogen werden und sind dann bereit für den Umzug ins Freie. Beachten sollte man beim Setzen der Pflanzen: möglichst tief einsetzen, damit die Wurzelbildung gefördert wird, einen Stab für den guten Halt danebenstecken und die Pflanzen aus Stabilitätsgründen anbinden.

Bohnen fehlen in keinem Garten

Bohnen stellen ein robustes und beliebtes Gemüse dar, das gerne zu Salaten verarbeitet wird. Ihre Anzucht ist im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht, sodass viele Eltern den Teil des Gemüsegartens ihren begeisterten „Jung-Gärtnern“ überlassen. Beachten sollte man auch hier eine ausreichende Sonneneinstrahlung, denn die Bohnen keimen optimal auf warmen Böden. Wer es etwas ausgefallener mag, sollte sich an dem Namensvetter „Puffbohne“, kurz auch „dicke Bohne“, versuchen. Der Vorteil: sie kann auch schon bei geringeren Temperaturen keimen. Im Februar oder März darf sie in die Erde und braucht dort noch nicht einmal eine Hilfe zum Ranken. Die nierenförmigen Samen können als Frischgemüse auf den Tisch gebracht oder auch für den Winter getrocknet werden.

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