Der Gemüsegarten


Haben Sie auch immer gedacht, dass ein Gemüsegarten altbacken und langweilig aussieht? Aber das muss nicht sein, Sie können einen schönen modernen Garten anlegen und trotzdem knackig frisches Gemüse ernten.

Auf die Umsetzung kommt es an

Denn auch, wenn Sie altbewährte Gemüsesorten in Ihrem Garten anbauen, können Sie diese mit modernen Gestaltungselementen ins rechte Licht rücken und zu einer Zier in der Nachbarschaft machen.

Ihre Grundüberlegung sollte hierbei sein, welche Pflanze wie wächst, denn dadurch können Sie die Schönheit der heimischen Gemüse betont akzentuieren und in die Gestaltung Ihres Gartens integrieren.

Schön kombiniert mit modernen Elementen wie Holzplanken im Deck-Stil, grob behauenen Natursteinen, weißen Kieselsteinen, modernen Brunnen und Wasserstellen oder auch Sitzgruppen im Lounge Stil überraschen Ihre leckeren Schönheiten jeden Besucher.

Und dabei ist es völlig egal, ob Sie lieber runde, natürliche Formen oder einen klaren geometrischen Stil bevorzugen, im Prinzip ist alles möglich.

Gestalterische Grundprinzipien helfen beim Anordnen

Zu einem beeindruckenden Garten gehört ein ausgeklügelter Plan, denn nur wenn Sie sich im Vorfeld schon ein Bild davon machen, wie Ihr Garten später aussehen wird, können Sie vermeiden, dass ein optisches Durcheinander entsteht und dass Pflanzen an Orten gesetzt werden, die für Ihr Gedeihen nicht geeignet sind.

So fühlen wir uns zum Beispiel sehr wohl, wenn ein Garten oder auch Gartenabschnitt optisch einen Halt, also einen Rahmen erhält. Das können Sie zum Beispiel dadurch erreichen, dass Sie Obstbäume als platzsparendes Spalierobst setzen oder auch terrassierte Hochbeete anlegen, die vielleicht mit Beerenobst, kletterndem und hängendem Gemüse wie Bohnen, Gurken und Zucchini, aber auch allerlei Kräutern bestückt sind.

Auch Haselnusssträucher und Beerenbüsche können Akzente setzen und gleichzeitig Beet-Abschnitte beschatten. Zudem schützen Sie auch vor starkem Wind und Bodenerosion. Aber auch moderne Regentonnen und Wasserzisternen können sehr schön als Sichtschutz und Gestaltungselement dienen. Denn längst haben sie die Zeiten überlebt, in denen sie nur in schnöder Tonnenform zu erhalten waren. Inzwischen finden Sie Nachahmungen von Amphoren, Mauern, Baumstämmen und viele andere Designs im einschlägigen Fachhandel

Verschiedene Bereiche schaffen verschiedene Lebensbedingungen und beleben die Optik

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Gemüse welche Bedürfnisse haben, fragen Sie doch erst einmal, welches Familienmitglied welches Gemüse liebt, und besorgen sich die entsprechenden Samentütchen. Wenn Sie die Kurzbeschreibungen auf den Tüten studieren, erhalten Sie schon einmal einen groben Einblick in die wichtigsten Informationen, die Sie benötigen, um Ihren Garten zu planen.

So lernen Sie, wie der Boden beschaffen sein sollte, wann gepflanzt und geerntet wird, ob das Gemüse ein- oder mehrjährig ist, wie viel Sonne die Pflanzen vertragen und wie viel Platz sie benötigen.

Diese Informationen helfen Ihnen dabei, Lebensinseln, also das Element des Beetes in moderner Interpretation, zu gestalten, die für die entsprechenden Gemüse geeignet sind. Ob Sie der Erde in dieser Insel Kalk oder Sand beimischen, sie stärker oder schwächer düngen oder sie sonst wie präparieren ist frei wählbar, denn jede Insel kann individuell an die Bedürfnisse der Bewohner angepasst werden.

Und weitere optische Highlights schaffen Sie, wenn Sie Ihren Gemüsegarten mit essbaren und dekorativen Blühpflanzen ergänzen. So ziert sich zum Beispiel die Kapuzinerkresse mit wunderschönen, essbaren Blüten, aber auch Ringelblume, Feuerbohne, Rauke und Co. vereinen Schönheit und Geschmack.

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