Der Landhausgarten – Tipps zur Gestaltung


Sie möchten Ihrem Berufsalltag entfliehen? Sie brauchen eine Oase, in der es nicht vor Regeln und Verboten wimmelt? Dann ist der Landhausgarten genau das Richtige für Sie!

Die Unberührtheit der Natur

Im Landhausgarten dreht sich alles darum, die unberührte Natur widerzuspiegeln. Daher ist alles, was romantisch und vielleicht auch ein wenig altmodisch wirkt, passend zusammengestellt, genau richtig für den Landhausgarten. Lassen Sie die gute alte Zeit wieder aufleben!

Da reicht selbst ein Garten, in dem außer einem bisschen Rasen und einem Holzzaun nichts vorhanden ist, als Basis perfekt aus. Machen Sie sich am besten eine grobe Zeichnung Ihres Gartens, in der Sie einplanen, wo Sie Wege und Sitzflächen setzen möchten. Und schon kann es losgehen.

Leicht und locker

Beim Auswählen der Pflanzen für Ihren Landhausgarten wählen Sie Pflanzen und Blumen mit einem lockeren Habitus. Sie sollten so natürlich wie möglich wirken. Also Hände weg von Lineal und Heckenschere. Und schauen Sie einmal nach den richtig „altmodischen“ Blumen und Sträuchern.

Als Bäume und Sträucher kommen im Landhausgarten alle Obstarten in Frage, aber zum Beispiel auch Haselnuss, Malve, Hortensien, Rhododendren, Holunder, Esche, Flieder, Sommerflieder und Mispel.

Ein Blütenmeer im Landhausgarten

Um Ihren Landhausgarten so richtig mit Pracht zu füllen, ist es wichtig, ihn mit den verschiedensten Blumen zu bestücken, die möglichst ganzjährig für eine bunte Pracht sorgen. Dazu können Rankpflanzen wie Clematis, Passionsblumen, Pfingstrosen, Akelei, Bergenien, Beinwell, Frauenmantel, Duftnesseln, Astern und Dahlien an. Aber auch Margarite, Küchenschelle, Minze, Primeln und Veilchen können schöne dankbare Blüher in Ihrem Landhausgarten sein.

Wer es ein wenig rustikaler mag, der kann sich sogar bei den Kräutern umsehen, so sind Lungenkraut, Kugeldisteln und Sonnenhut gern gesehene Gäste neben Lilien, Stockrosen, Nelken und Geranien.

Dekorieren, aber sparsam

Um Ihrem Landhausgarten den letzten Schliff zu geben, dekorieren Sie ihn. Dazu eignen sich naturbelassene Elemente, die gerne schon eine Menge Patina angesetzt haben dürfen. Je wildromantischer, desto besser.

Da kann ein Staketenzaun die üppige Pracht von Margariten im Zaume halten und wirkt dabei so, als stünde er dort schon immer. Auch ein hübsch überwucherter Sitzplatz in Form einer gusseisernen oder hölzernen Gartenbank, vielleicht von einem Spalier mit blühenden und duftenden Rosen umschmeichelt, bildet einen wunderschönen Blickfang im Landhausgarten. Wichtig ist nur, dass der Stil des Gartens mit dem Ihres Hauses harmoniert.

Aber auch eine windschief wirkende Holzhütte, vor der Sie einen Sitzplatz einrichten, kann zu einem herrlichen Requisit des Landhausgartens werden. Besonders schön wird diese, indem Sie sie mit ein paar Blumentöpfen bestücken und vielleicht noch die eine oder andere Hängepflanze an ihr aufhängen. Je mehr die Hütte dabei von der üppigen Natur überwuchert wird, desto besser passt sie sich dem Landhausgarten an.

Selbst ein kleiner Teich findet in so manch einem Landhausgarten Platz und wird dann entsprechend mit einem hölzernen Steg verschönert, wie ihn schon unsere Großeltern als Kinder liebten.

Als Ersatz tut es aber auch eine Zinkwanne oder eine ausgediente Badewanne, die Sie dekorativ mit Sumpfdotterblumen und Seerosen bestücken können. Achten Sie dabei aber bitte darauf, dass keine jungen und unerfahrenen Bewohner Ihres Haushalts ungeschützt an das Wasser herankommen.

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